Dienstag, 17. Juli 2012

Prinzipientreue: Ein Realo geht, zwei Linke nicht

Aktuell diskutieren wir Grüne mal wieder (wie auch andere Parteien gerne), mit welchem Personal wir im kommenden Jahr in den Bundestagswahlkampf ziehen wollen. Nachdem die Realo-Kandidatin Renate Künast sich durch ihren missglückten Wahlkampf in Berlin im letzten Jahr selbst ins Abseits geschossen hat, sind jetzt noch die (mehr oder weniger) Linken Jürgen Trittin und Claudia Roth als Spitzenduo im Gespräch. Doch das gefällt dem Realo-Flügel nicht.

In der taz fordert Boris Palmer, grüner OB in Tübingen:
"Claudia Roth und Jürgen Trittin sind jeweils für sich prominente und qualifizierte Persönlichkeiten. Ein solches Duo würde jedoch die Partei nicht in ihrer Breite repräsentieren."
Jetzt wird sogar über ein Spitzentrio mit der sehr viel weniger bekannten Katrin Göring-Eckardt diskutiert, hauptsache ein/e VetreterIn des Realo-Flügels ist irgendwie mit dabei. 

Wie war das eigentlich damals zu Zeiten Joschka Fischers, der als Oberrealo gerne mal ganz alleine in den Wahlkampf zog? Wurde da die Partei in ihrer ganzen Breite repräsentiert?

Na ja... besonders prinzipientreu waren unsere Realos ja noch nie...

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